Zukunft der Ernährung verstehen
Hanni Rützler gehört zu den international anerkannten Foodtrend-Expertinnen, die Ernährung nicht nur als Grundbedürfnis, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Transformation begreifen. In ihren Vorträgen eröffnet sie Perspektiven auf die kulinarische Zukunft – von alternativen Proteinen über In-vitro-Fleisch bis hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen. Dabei zeigt sie, wie sich Konsumkultur, Werte und Märkte durch neue Technologien und ökologische Anforderungen verändern.
Forschung trifft Praxis
Als Gründerin und Leiterin des „futurefoodstudio“ in Wien beschäftigt sich Hanni Rützler seit Mitte der 1990er Jahre intensiv mit den Entwicklungen der globalen Food-Branche. In Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx erforscht sie unter dem Schwerpunkt „Future Food“ die Dynamiken von Ernährungssystemen. Ihre Analysen verbinden wissenschaftliche Tiefe mit praktischer Relevanz für Unternehmen aus Gastronomie, Landwirtschaft, Handel, Gesundheitswesen und Industrie.
Trends erkennen, statt Moden folgen
Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist die Differenzierung zwischen nachhaltigen Foodtrends und kurzfristigen Food-Moden. Mit ihrem jährlich erscheinenden „Food Report“ liefert sie fundierte Einblicke in die Veränderungen der Konsumkultur. Sie zeigt auf, wie sich Ernährungsstile entwickeln, welche Rolle Nachhaltigkeit, Regionalität und Technologie spielen und wie Unternehmen diese Entwicklungen strategisch nutzen können.
Impulse für Unternehmen und Organisationen
In ihren Keynotes und Workshops übersetzt Hanni Rützler komplexe Zusammenhänge in verständliche, inspirierende Impulse. Sie begleitet Unternehmen dabei, Innovationspotenziale zu erkennen und aktiv Zukunft zu gestalten. Besonders im Fokus stehen dabei die Herausforderungen globaler Märkte, steigender Innovationsdruck sowie die wachsenden Anforderungen bewusster Konsumentinnen und Konsumenten.
Vermittlerin zwischen Welten
Ihre besondere Stärke liegt in der Verbindung unterschiedlicher Perspektiven: Sie schlägt die Brücke zwischen Ernährungswissenschaft und Industrie, zwischen Landwirtschaft und Politik sowie zwischen Forschung und Konsumverhalten. Dadurch eröffnet sie neue Denk- und Handlungsräume, die weit über klassische Branchenlogiken hinausgehen.
Publikationen und Expertise
Als Autorin zahlreicher Bücher und Studien – darunter „Muss denn Essen Sünde sein?“ und „Organic 3.0“ – gilt sie als klare und verständliche Vermittlerin komplexer Inhalte. Ihre Arbeit steht für fundiertes Wissen, analytische Schärfe und eine zukunftsgerichtete Perspektive auf Ernährung, Gesellschaft und Wirtschaft.
Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Referentin reist aus Österreich an.