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„Das Zwischenspiel Mensch und Maschine ist es, was mich am meisten fasziniert.“ – Interview mit Magnus Kalkuhl

Magnus Kalkuhl ist Experte für Sicherheits- und Zukunftstechnologien, außerdem beschäftigt er sich mit der Arbeitswelt der Zukunft und dem Zusammenspiel von Mensch und Technik. Lesen Sie hier sein exklusives Interview mit Athenas.

Herr Kalkuhl, Sie sind Experte für Sicherheits- und Zukunftstechnologien. Wie sind Sie dazu gekommen?

Ich habe im Alter von Zehn angefangen, zu programmieren, und seitdem nicht mehr aufgehört. Die Computer aber haben sich seitdem stark verändert: Irgendwann war das Internet für alle bezahlbar, dann kam die Vernetzung über die Smartphones. Diese enormen Fortschritte in der technologischen Weiterentwicklung haben mich schon immer fasziniert – ebenso wie die Frage, wie man das alles sicher bekommen soll. 2006 war ich der erste deutsche Virenanalyst bei Kaspersky Lab, von 2010 bis 2013 dann Leiter des europäischen Forschungs- und Analyseteams. Inzwischen erforsche ich mit meinem eigenen Unternehmen neue Technologien, wobei das Thema Sicherheit nach wie vor eine Rolle spielt.


Wer ist Ihr Publikum?

Grundsätzlich jeder, der sich fragt, was die ganze neue Technik eigentlich mit uns Menschen anstellen wird und wie man damit persönlich umgehen sollte. Technologie ist meiner Meinung nach mehr als Markprognosen und technische Kennzahlen – das Zwischenspiel Mensch und Maschine ist es, was mich am meisten fasziniert.


In Ihren Vorträgen sprechen Sie unter anderem von “Künstlicher Intelligenz”. Können Sie uns einen kleinen Einblick geben?

Hier passiert gerade unheimlich viel. Noch in den neunziger Jahren galt so etwas wie „künstliche Intelligenz“ eher als Wunschtraum und Szenario für Science-Fiction- Romane. In den letzten Jahren allerdings haben insbesondere Google, Facebook und IBM hier kräftig investiert. Im Prinzip kann es sich nun kein großer Player mehr leisten, tatenlos zuzuschauen – was die Entwicklung letztlich noch weiter beschleunigen wird. Noch können sich viele Menschen nicht vorstellen, sich mit Ihrer Wohnungseinrichtung zu unterhalten – in weniger als 20 Jahren werden sie sich nicht vorstellen können, es nicht zu tun.


Was erwartet das Publikum bei einem Ihrer Vorträge?

Neue Trends, eigene Erfahrungen, konkrete Tipps für den Umgang mit kommenden Entwicklungen – alles leicht verständlich und unterhaltsam serviert.


Gibt es ein bestimmtes Ereignis in Ihrem Leben, welches Sie dazu inspiriert hat, Ihr Wissen mit anderen zu teilen?

Nicht wirklich. Ich finde es ziemlich normal, dass man gerne über Dinge redet, die einem Spaß machen und faszinieren. In meinem Fall sind das eben Themen wie Lifelogging, IT-Sicherheit und künstliche Intelligenz.


Vielen Dank für das Gespräch!