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In Führung gehen: Erfolgsfaktor Komplexität

Rednerin Stephanie Borgert

Stephanie Borgert

Dipl. Informatikerin, Autorin, Weiterdenkerin und Beraterin für Unternehmen zu Führung in unserer komplexen Welt

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5 von 5 Sternen

"Stephanie Borgert beeindruckte die Gäste mit brillianter Retorik, verständlichen Grafiken und mit einer unterhaltsamem Brise Humor. Empfehlenswert!"

Michael Beer, BKW Energie AG Alle Referenzen

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„Wir leben in einer Projektwelt die komplex ist, hochdynamisch, vernetzt und in der immer irgendwas ist“, so Stephanie Borgert. „Jede Flucht in Vereinfachung ist fatal – Kontrolle eine Illusion.“ Fundiert und professionell zeigt Sie, wie Projektmanagement heute funktioniert. Erfahren Sie, wie Chaos und Krisen erfolgreich zu meistern sind und wie Robustheit und Flexibilität dazu beitragen!

Die Speakerin Stephanie Borgert studierte angewandte Informatik an der TU in Dortmund und war viele Jahre Managerin und Beraterin für Multimillionenprojekte großer international agierender Unternehmen. 2007 gründete sie ihr eigenes Unternehmen denkSystem für Management- und Organisationsberatung.

Stephanie Borgert ist Expertin für holistisches Management und Resilienz, und sie ist die Meisterin der größten Herausforderung: Der Komplexität! Speakerin Stephanie Borgert zeigt, wie Management heute funktioniert und wie Sie der Komplexität mit Spaß und Erfolg, mit intelligenten Ansätzen, Ideen und Werkzeugen entkommen.

Erfahren Sie, wie Transformation, Chaos und Krisen im Management auch in digitalen Zeiten erfolgreich zu meistern sind. Speakerin Stephanie Borgert wandelt Missverständnisse und populäre Irrtümer über Komplexität in spannende Erkenntnisse um und zeigt anhand der Pathogenese von Organisationskrankheiten Wege zu deren Heilung.

Als Top-Speakerin steht Ihnen Stephanie Borgert mit ihrer Expertise für die Formate Keynote, Impulsvortrag, Moderation oder Podiumsdiskussion zur Verfügung. Auch als Kabarettistin Ingrid Dornbusch erleben Sie Stephanie Borgert (mit ihrem Kollegen Mark Lambertz) mit ihrem Programm „Das goldene Kalb der Transformation“

„Ich verstehe mich als Reflexionsfläche und Spiegel für Verhalten und Denken der Menschen und der Teams mit denen ich arbeite“, so Rednerin Stephanie Borgert. Und das bringt sie in ihren Büchern und Vorträgen auf den Punkt – ohne zu beschönigen, aber stets mit Wertschätzung, Humor und einem leichten Augenzwinkern.

Rechnen Sie immer mit dem Unerwarteten!

Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Speakerin reist aus Deutschland an.

Publikationen (Auswahl)
Die kranke Organisation – Diagnosen und Behandlungsansätze für Unternehmen in Zeiten der Transformation, 2019
Unkompliziert! Das Arbeitsbuch für komplexes Denken und Handeln in agilen Unternehmen, 2018
Die Irrtümer der Komplexität – Warum wir ein neues Management brauchen, 2015
Resilienz im Projektmanagement – Das H.A.P.®-Modell für komplexe Herausforderungen, 2013
Holistisches Projektmanagement – Vom Umgang mit Menschen, Systemen und Veränderungen, 2012

Lesen Sie mehr über die Vorträge von Stephanie Borgert
Stephanie Borgert Vortrag

Per Anhalter durch die Künstliche Intelligenz - Von Flugtaxis, Sexrobotern und Komplexität

  • Schöne digitale Welt– Bedrohung oder Chance?
  • Wenn Maschinen lernen und entscheiden.
  • Mensch UND Maschine – wer steuert hier wen?
  • Am IKEA-Regal wird es sich entscheiden…
Stephanie Borgert Vortrag

Denkfehler 4.0 - Warum die Digitalisierung Ihr kleinstes Problem ist

  • Digitalisierung 4.0 – eine (R)Evolution.
  • Warum Vereinfachung nicht hilft.
  • Viele Daten sorgen für Durchblick?
  • Komplexität lässt sich nicht beherrschen, aber meistern.
Stephanie Borgert Vortrag

Komplex ist nicht gleich kompliziert!

  • Komplexität – die Definition.
  • Vom falschen Umgang mit Komplexität.
  • Warum Sie ein Red Team brauchen.
  • Führung neu gedacht.
Stephanie Borgert Vortrag

Einfach war gestern – Projekte zwischen Chaos und Kontrolle

  • „Irgendwas ist immer“ – was hilft da gute Planung?
  • Souverän auf Kurs bleiben in turbulenten Zeiten.
  • Was Projekte von Atomkraftwerken lernen können.
  • Das H.A.P.®-Modell für Hoch Adaptive Projekte.

    Referenzen

    "Stephanie Borgert beeindruckte die Gäste mit brillianter Retorik, verständlichen Grafiken und mit einer unterhaltsamem Brise Humor. Empfehlenswert!"

    Michael Beer

    BKW Energie AG
    03.05.2019

    "Die KI beeinflusst unser Verhalten und wir beeinflussen die KI" - Interview mit Stephanie Borgert

    Liebe Frau Borgert, Sie schreiben in Ihrem neuen Buch über “kranke Organisationen”. Wann ist eine Organisation krank?
    Die organisationsmedizinische Antwort lautet: Wenn sich dysfunktionale Organisations- und Kommunikationsmuster zeigen. Die sind vielfältig und -schichtig, so dass wir Verhalten und Kommunikation intensiv beobachten müssen, um passende Diagnosen zu stellen. Oft sind es Symptome wie Überbürokratisierung, Methodengläubigkeit, wiederkehrende Probleme oder auch anhaltende Unzufriedenheit der Menschen, die uns auffallen. Dann sollten wir genau beobachten und gute Hypothese bilden und eben nicht sofort mit der Symptomflickerei beginnen, denn die löst die Problemstellungen nicht ursächlich. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass intelligente, gesunde Menschen es schaffen gemeinsam kranke Organisationen zu gestalten. Selbstverständlich nicht wissentlich oder absichtsvoll, denn für die Beteiligten selbst sind die Krankheiten häufig schwer auszumachen, denn sie stecken ja mitten im Organisationsalltag und spielen mit.

    In Ihrem Buch geht es jedoch nicht nur um die “Diagnose” sondern auch um “Behandlungsansätze”. Wie kann sich ein krankes Unternehmen heilen?
    Es gibt so eine Art Grundrezeptur und die heißt Reflexion. Es ist immer sinnvoll, gemeinsam zu reflektieren: Wie arbeiten wir hier? Worauf fokussieren wir aus welchen Motiven heraus? Und vor allem: Wie denken wir? Die eigenen Muster zu erkennen und dann zu schauen, zu welcher Art von Organisationsverhalten diese führen, ist die Basis für alles Weitere. Für die Heilung der typischen Krankheiten wie Führungsschizophrenie, Machthysterie oder auch zwanghafte Methodengläubigkeit braucht es ein systemisches Verständnis, denn es geht immer darum, die wirkenden Dynamiken zu verstehen und passende Interventionen auszuwählen. Sie merken schon, eine gesunde Organisation zu gestalten hat viel mit Haltung und weniger mit Methoden zu tun. Deshalb gibt es auf diese Frage nicht DIE eine Antwort. Es kommt schon sehr auf die konkrete Krankheit an. Und die kann ja diverse Ursachen haben. Gleichzeitig gibt es aber einige Grundzutaten wie Transparenz, Diskurs, aus Fehlern lernen oder auch das Verständnis für soziale Systeme, die immer gesundheitsförderlich sind.

    Sie sprechen in Ihren Vorträgen auch viel über die Digitalisierung. Warum ist diese meist das kleinste Problem für Unternehmen?
    Bei der Digitalisierung findet die Diskussion fast ausschließlich auf der Ebene der Technologie statt, also welche Kollaborationsplattform eingesetzt wird, wie ein Prozess papierloser gemacht wird oder wie wir mit dem Einsatz von KI den Recruiting Prozess beschleunigen können. Dabei ist nicht das bisschen Technik die Herausforderung, sondern die Komplexität unserer Arbeitswelt, die damit deutlicher wird. Wir hinken seit Jahrzehnten hinterher, wenn es darum geht, wie wir mit der Unvorhersagbarkeit, der Vielfalt und der Dynamik passend umgehen können. Meist wird aber schnell ein Chief Digital Officer ausgeschrieben, der dann zentral steuernd für die technologische Zukunftssicherung sorgen soll. Dabei geht es doch vielmehr darum, anpassungsfähige, flexible und wertschöpfende Organisationen zu gestalten. Da sind wir schnell wieder bei der kranken Organisation. Was sie übrigens sein können, selbst bei wirtschaftlichem Erfolg.

    Außerdem beschäftigen Sie sich mit KI und Komplexität. Worauf müssen Unternehmen in der Zukunft achten? Wie gestalten sie diese erfolgreich?
    KI gaukelt uns Einfachheit an Stellen vor, an denen es komplex ist. Zudem können Maschinen nur kompliziert. Und so versuchen wir mit KI ganz oft Probleme oder Aufgaben mit den völlig verkehrten Instrumenten zu lösen. Zurzeit wird gerade in den Personalbereichen viel über KI diskutiert und experimentiert. Recruiting oder auch Personalentwicklung sind komplexe Aufgaben, die sich nicht vollständig vereinfachen und trivialisieren lassen. Maschinen können nur  solche Probleme lösen, die wir Menschen wohldefiniert formulieren. Oft kommt dann das Argument, dass mit den selbstlernenden Systemen alles anders wird. Erstens stimmt diese Pauschalaussage nicht, und zweitens stoßen wir auf Effekte und Wirkungen, die wir gar nicht absehen können. Eines der wichtigsten Beispiele ist die Diskriminierung von Menschen, wenn algorithmische Entscheidungssysteme aus einer großen Menge von Vergangenheitsdaten Muster und Entscheidungsregeln lernen, die wir von außen nicht nachvollziehen könne. So hat amazon beispielsweise nach einem Jahr Einsatz gelernt, dass ihr Recruiting-Algorithmus Frauen diskriminiert. Zudem etablieren wir sozio-informatische Systeme. Bedeutet, die KI beeinflusst unser Verhalten und wir beeinflussen die KI (wenn wir beispielsweise versuchen über bestimmte Verhaltensmuster die Bewertungen durch die KI zu beeinflussen, siehe google Ranking-Algorithmus). Dass wir Wechselwirkungen zwischen den Menschen und den Maschinen haben, die erhebliche, nicht beabsichtigte Effekte produzieren können, wird heute noch viel zu wenig besprochen. Um erfolgreich zu sein und zu bleiben, ist das meiner Meinung nach essentiell.

    Worauf darf sich Ihr Publikum vor einem Ihrer Vorträge freuen?
    Auf Humor, Denkanstöße, die Einladung zur Selbsterkenntnis und eine gute Prise Provokation. Und ganz bald auf „Herr_Luhmann“ (ein NAO6 Roboter).

    Vielen Dank für das Gespräch, Frau Borgert!

    Lesen Sie mehr über die Vorträge von Stephanie Borgert
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