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Prof. Dr. Christian Pfeiffer

Prof. Dr. Christian Pfeiffer

Jurist, Kriminologe, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen

„Wenn es gelingt, auch andere für einen Traum, und eine Idee zu begeistern, kann Unglaubliches entstehen“, fasst Prof. Dr. Christian Pfeiffer zusammen, was ihn als Mensch und Wissenschaftler antreibt. Lassen Sie sich von dem charismatischen Juristen und Ex-Justizminister mitreißen und inspirieren.

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Man sagt ihm nach, dass er jede belanglose Talkshow rettet, dass er mit seinem Kommunikationstalent andere mitreißt und Kampagnen anzettelt. „Ein Vulkan des Wortes“ nennt ihn gar die Hannoversche Allgemeine Zeitung anlässlich seines siebzigsten Geburtstags – und übertreibt dabei nur in den Augen des Juristen selbst. Als Besucher seiner Vorträge werden Sie das Bild des sprühenden wie begnadeten Redners schon nach den ersten Worten teilen.

Sein Vermögen, mit pointierten Aussagen und klaren Statements, die er mit Zahlen, Thesen und Fakten untermauert, nachhaltig zu begeistern ist legendär. Zum Bild des Vulkans passend ist dann auch der berühmte überspringende Funke, der schon mal mehrere Hundert Unternehmer zur Standing Ovation bewegt.

Lassen Sie sich darauf ein, lassen Sie sich von Prof. Dr. Christian Pfeiffer emotional berühren und zum Nachdenken provozieren.

Seit Jahrzehnten zählt der hannoversche Kriminologe und frühere Justizminister in Niedersachsen zu den prominentesten Köpfen Niedersachsens und gilt als einer der begehrtesten Redner und Talkshowgäste des Landes. Warum? Weil er sich leidenschaftlich engagiert, weil er keinen Gegenwind scheut. Das musste auch die Deutsche Bischofskonferenz erfahren, die mit ihm einen Vertrag zur Untersuchung des sexuellen Missbrauchs durch Priester abgeschlossen hatte. Ihr Versuch, nachträglich mit viel Druck die Forschungsfreiheit seines Instituts einzuschränken und Kontrolle über das Projekt zu erlangen, scheiterte an seinem entschiedenen Widerstand.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer promovierte 1984 mit dem Thema „Kriminalprävention im Jugendgerichtsverfahren“. Er wurde Direktor des KFN und Universitätsprofessor an der Juristischen Fakultät der Universität Hannover. Anfang 2015 wird er für fünf Monate am John Jay College der City University New York eine Gastprofessur wahrnehmen.

Bis heute engagiert sich Prof. Dr. Christian Pfeiffer, der auf einem Bauernhof in der DDR aufwuchs und nach eigenen Worten „auch ein Kalb zur Welt bringen kann“, speziell für Kinder, Jugendliche und Gewaltprävention. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass er 1997 in Hannover die erste deutsche Bürgerstiftung initiiert hat und mit vielen Vorträgen in Deutschland dazu beitragen konnte, dass daraus bundesweit eine starke Bewegung geworden ist. Inzwischen haben sich in 320 Städten und Landkreisen die „Zeitreichen, Ideenreichen und Geldreichen“ zu solchen Bürgerstiftungen zusammengeschlossen und fördern in ihrem jeweiligen Gebiet Projekte in den Bereichen Kinder/Jugend, Kultur und Soziales.

Mit seinen Publikationen und Vorträgen entfacht Prof. Dr. Pfeiffer regelmäßig Begeisterung und Kontroversen – jenseits akademischer Langeweile, diesseits der Menschen, auch wenn dies zuweilen tradierte Systeme erschüttert. Nur so entstehen Veränderungen. Dazu anzetteln und anregen kann er, der Jurist, der Exminister, der Wissenschaftler und Kämpfer für eine gerechtere Welt.

Erleben Sie, wie nachhaltig Worte wirken, wenn ein zutiefst überzeugter Visionär und Redner wie Prof. Dr. Christian Pfeiffer sie vorbringt.

Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Referent reist aus Deutschland an.

Publikationen (Auswahl):

Medienpädagogische Elternberatung in der Grundschule; Konzeptbeschreibung und formative Evaluation (PDF), (Coautoren: P. Bleckmann, Seidel, Mössle). Media Protect: KFN-Forschungsbericht; Nr.: 121), 2013

Viktimisierungserfahrungen im Justizvollzug, (Coautor: S. Bieneck), KFN-Forschungsbericht; Nr.: 119, Hannover: KFN. 2012

Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch, (Coautor: L. Stadler unter Mitwirkung von Florian Grawan und Lina-Maraike Nitz), KFN-Forschungsbericht; Nr.: 118. Hannover: KFN.2011

Polizeibeamte als Opfer von Gewalt : Ergebnisse einer Befragung von Polizeibeamten in zehn Bundesländern, (Coautoren: K. Ellrich, D. Baier), Nomos Verlag, Baden-Baden 2012, Reihe: Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung, Band 41

Kinder und Jugendliche in Deutschland : Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum : Zweiter Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des KFN, (Coautoren: D. Bauer, S. Rabold, J. Simson, C. Kappes), KFN-Forschungsbericht; Nr.: 109. Hannover: KFN. 2010

Jugendmedienschutz bei gewalthaltigen Computerspielen, Eine Analyse der USK-Alterseinstufungen (mit: CD KFN-Testberichte), (Coautoren: T. Höynck, T. Mössle, M. Kleimann, F. Rehbein), KFN-Forschungsbericht; Nr.: 101. Hannover: KFN. 2007

Migration und Kriminalität : Ein Gutachten für den Zuwanderungsrat der Bundesregierung, (Coautoren: C. Kleinmann, M. Petersen und Schott), Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung, Band 27, Baden-Baden: Nomos. 2005

Innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Auswirkungen, (Coautoren: P. Wetzels, D. Enzmann), KFN-Forschungsbericht; Nr.: 80. Hannover: KFN. 1999

    Cybercrime auf Unternehmen – So können Sie sich schützen

    • Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Internetverbrechen.
    • Cybercrime beinhaltet unter anderem Straftaten wie Computerbetrug, Datenveränderung, Computersabotage, Ausspähen, Phishing, digitale Erpressung und Täuschung.
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer erklärt in diesem aktuellen Vortrag wie sich Unternehmen schützen können. Denn oftmals verüben ehemalige und unzufriedene Mitarbeiter diese Straftaten.

     

    Flüchtlinge in Deutschland und Europa – Krise oder Chance?

    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer beleuchtet das Thema Flüchtlingspolitik von verschiedenen Seiten. Welche Strategien gibt es? Welche Chancen bietet die Integration von Flüchtlingen?
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer gibt in diesem Vortrag Antworten auf diese und andere Fragen!

     

    Wie retten wir unsere Söhne. Leistungskrise der Jungen und was wir dagegen unternehmen können.

    • Welche Zukunft haben unsere Kinder in Deutschland? Ist die oft zitierte Leistungskrise der Jungen nur eine medial wirksame Schlagzeile oder basiert sie auf tatsächlichen Gegebenheiten.
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer kennt die Antworten. Basierend auf Forschungsergebnissen, ruft er Zahlen, Fakten und Aussagen ab, die weit über den kriminologischen Rahmen hinausgehen.
    • Ein Thema, das nicht nur Väter und Mütter angeht, sondern uns alle.

     

    Neue Medien. Fluch und Segen für unsere Kinder.

    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer gilt als einer der schärfsten Kritiker digitaler Unterhaltungsmedien und weist eine Korrelation zwischen Videospielen und Gewaltbereitschaft auf. „Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat … aber je brutaler die Spiele sind, desto schlechter sind die Noten.“
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffers mediale Aufrufe und Vorträge zum Thema sind eine ernst zu nehmende Warnung und seine Fragen rütteln auf: Wie lassen sich Internetkriminalität, Cyber Mobbing und Grooming stoppen, von denen auch Mädchen zwischen 12-16 J. betroffen sind? Neue Medien? Sind sie Fluch oder Segen? Oder beides?
    • Es lohnt sich, genau hinzusehen, und zu hören.

     

    Gefühlte Kriminalitätstemperatur – versus Zahlen, Fakten, Entwicklungen.

    • Angeblich habe sich die Kriminalität der Jugendlichen vervielfacht, die Verbrechensraten seien gestiegen. Tatsächlich sind die Zahlen rückläufig, und wir gehen von falschen Annahmen aus.
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer zeichnet in seinen Artikeln und Vorträgen die tatsächliche Entwicklung auf und zeigt, dass es wichtig ist, Schlagzeilen zu hinterfragen.
    • Das macht der Kriminologe der streitbaren Thesen nachdrücklich und beweist, dass die medial verbreitete Kriminalitätstemperatur korrigiert werden muss.

     

    Verzerrte Weltbilder. Die Programme der Privatfernsehsehsender und Spiegelungen in der Gesellschaft.

    • Wer sind wir, wie ticken, fühlen und handeln wir – was treibt uns um, sind wir wirklich so, wie es uns Talkshows und weit verbreitete Weltbilder suggerieren?
    • Inwieweit sollte der Blick auf geschönte, erniedrigende, sensationsheischende oder gewaltverherrlichende Bilder justiert werden? Ist unsere Gesellschaft besser, gebildeter? Weniger kriminell, weniger gewaltanfällig und weniger kriminell, als uns die Medien zuweilen spiegeln?
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer stellt infrage, und korrigiert falsche Helden, Thesen und Weltbilder. Eine Korrektur, die Entscheidern und Gestaltern der Gegenwart helfen kann, neue Weichen zu stellen. Für uns selbst und alle, für die wir (mit) verantwortlich sind.

     

    Innerfamiliäre Gewalt und ihre Folgen

    •  Die Prägungen, die in der Familie auferlegt werden, wirken nach. Auch im Bösen – oft unbedacht und in der eigenen gewaltvollen Kindheit erlernt, setzen sie sich in Folgefamilien fort. Mit schlimmen Folgen.
    •  Wie kann jeder von uns gegenwirken, den Bann brechen, die Bahnen für Kinder ebnen?
    •  Eines der Forschungs-Schwerpunktthemen, von Prof. Dr. Christian Pfeiffer, die er in seinen Vorträgen behandelt, und mit Lösungsansätzen vorträgt.

     

    Prävention von Krankheit, Kriminalität und Armut. Früherkennung für Kinder aus sozial stark benachteiligten Familien.

    • Schon früh erkannte Prof. Dr. Christian Pfeiffer, dass nur Prävention verhindern kann, dass Kinder aus sozial schwachen Familien gleichfalls in Armut, Krankheit und Kriminalität abrutschen.
    • Ein Thema, nicht nur für Betroffene, sondern für uns alle. Für Lehrer, für Arbeitgeber, für Nachbarn, für Mitmenschen – und Gestalter einer besseren Welt. Hinsehen statt wegsehen, mitgestalten statt Schulterzucken.

     

    Zuwanderung von Migranten – Bedrohung oder Chance für Deutschland?

    • In den letzten Monaten hat in Deutschland die Zahl der Armutsflüchtlinge, der Asylbewerber, sowie der EU-Bürger, die in Deutschland Arbeit suchen, stark zugenommen.
    • Viele Menschen haben deshalb die Sorge, dass insbesondere die Gewalttaten junger Migranten und die Zahl der Sozialhilfeempfänger stark zunehmen werden. Andere sehen dagegen in der Zuwanderung eine große Chance für unser Land, der Überalterung der deutschen Bevölkerung entgegenzuwirken.
    • Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat seit 1998 zu diesen Fragen mehrere Untersuchungen durchgeführt. Im Fokus stand zum einen, wie sich die schulische und soziale Integration der 14- bis 16-Jährigen im Verlauf der letzten 15 Jahre entwickelt hat. Zum anderen, zu welchem Anteil jugendliche Migranten Täter und Opfer von Gewalt geworden sind und welche Veränderungen sich hierzu seit Ende der neunziger Jahre abzeichnen. Herr Prof. Dr. Pfeiffer, beleuchtet für Sie die Fakten.

     

    Gezüchtigte Kinder – gebrochene Erwachsene. Abschaffung des Züchtigungsrechts.

    • Auch mit seinem Engagement gegen das Züchtigungsrecht in den USA tritt Prof. Dr. Christian Pfeiffer vehement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.
    • Das Züchtigungsrecht wurde übrigens in Deutschland erst 2000 abgeschafft. Höchste Zeit dies auch über den Teich hinweg durchzufechten.
    • Prof. Dr. Christian Pfeiffer will sich darum ‚kümmern‘. An der Universität von New York und auch hierzulande, wo noch lange nicht gelebt wird, was Gesetz ist. Bis heute werden Kinder auch bei uns hinter verschlossenen Türen mit physischer und psychischer Gewalt gebrochen.
    • Stoppen wir die Gewalt, schaffen wir starke Menschen. Gemeinsam.
Kunden, die einen Vortrag von Prof. Dr. Christian Pfeiffer erlebt haben

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