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Benjamin Adrion

Benjamin Adrion

Ehemaliger Fußballprofi, Gründer und Geschäftsführer von Viva con Agua

Benjamin Adrion ist vielen von uns noch aus seiner Zeit beim legendären Hamburger Fußballclub FC St. Pauli bekannt. Doch ihn bewegt viel mehr als „nur“ der Ball. Im Trainingslager 2005 auf Kuba wird die Idee von „Viva con Agua“ geboren. Das von Adrion initiierte Wasserprojekt hat sich heute zu einer bekannten Marke und einem beeindruckenden Netzwerk entwickelt.

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Wenn wir Durst haben, drehen wir einen der zahlreichen Wasserhähne auf, die uns an privaten und öffentlichen Orten umgehen. Was dann passiert, ist sensationell: es kommt Wasser aus dem Hahn, das nicht nur scheinbar endlos zur Verfügung steht, sondern auch noch genießbar ist! Was für uns das Normalste der Welt ist, ist für andere Teile der Weltbevölkerung undenkbar. So auch auf Kuba, wo Adrion 2005 zusammen mit seiner Mannschaft im Trainingslager war. Geprägt von den Eindrücken der schlechten Trinkwasserversorgung auf Kuba gründete er nach dem Trainingslager „Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.“. Mit Hilfe der Bekanntheit des Kiezkickerclubs gewann er schnell viele Unterstützer für die Idee. Nach seiner aktiven Fußballkarriere stürzte sich der Ludwigsburger 2007 endgültig in sein Herzensprojekt, das die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der sanitären Grundversorgung in Entwicklungsländern zum Ziel hat.

Mittlerweile hat das Projekt ein beeindruckendes Netzwerk von mehr als 10.000 Helfern und Unterstützern in etwa 50 Städten aufgebaut und konnte über 500 000 Menschen auf aller Welt zu einem menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser verhelfen, z.B. in Kenia, Uganda, Äthiopien und Indien. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto.

„Der Wasserstürmer“, geboren 1981 in Stuttgart, wurde 2009 für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt, obwohl er zum Zeitpunkt der Verleihung das normalerweise erforderliche Mindestalter von 40 Jahren noch nicht erreicht hatte. Benjamin Adrion war Wasser-Botschafter auf der Expo Milano 2015, auf der der Deutsche Pavillon neue und überraschende Ideen aus Deutschland für die Ernährung der Zukunft zeigte.

Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Referent reist aus Deutschland an.

    Anpacken – Von der Idee zum laufenden gemeinnützigen Projekt

    • Was 2005 mit einer Schnapsidee begann, ist mittlerweile dank zahlreicher Unterstützer zu einer internationalen Marke geworden – „Viva con Agua“. Ein dezentrales Netzwerk was sich mit kreative Ideen für mehr Aufmerksamkeit und für die Finanzierung der Projekte einsetzt.
    • So zum Beispiel auf den großen Festivals des Landes, wo regelmäßig zum Spenden von Pfandbechern aufgerufen wird. Aktuell ist Viva con Agua auf mehr als 120 Musikfestivals im deutschsprachigen Raum vertreten und erreicht die junge und musikaffine Zielgruppe so gut wie keine andere NGO in Deutschland. Dabei konnten viele Künstler für das Projekt gewonnen werden, die die Idee weitertragen. Darunter beispielsweise Fettes Brot, Bela B., Marteria oder Clueso.
    • „Viva con Agua“ füllt zudem seit 2010 ein eigenes Mineralwasser ab und vermarktet es sehr erfolgreich. In 2015 verkauft Viva con Agua insgesamt etwa 15 Millionen Flaschen auf dem nationalen Markt und darüberhinaus.
    • Sympathisch und unprätentiös gibt Ihnen Benjamin Adrion Tipps, wie auch Sie Ihre gemeinnützige Idee verwirklichen können in ein erfolgreiches und im doppelten Sinne gewinnbringendes Projekt. Er baut Brücken zwischen sozialem Sektor und profitablem Wirtschaften und gibt Einsicht in die Welt des Social Entrepreneurship.
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