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Christian Mugrauer

„Möglichmacher haben immer Konjunktur“ – Interview mit Christian Mugrauer

Lesen Sie hier das interessante und exklusive Interview mit Möglichmacher und Managementberater Christian Mugrauer!

Christian Mugrauer ist Top-Speaker, Managementberater und Möglichmacher. Im exklusiven Interview mit Athenas spricht er über seine Vorträge und zeigt, wie auch vermeintlich unmögliche Projekte zu Erfolgen werden können – wenn das Unternehmen Möglichmacher hat.

 

Herr Mugrauer, Sie gelten als „Möglichmacher“. Was bedeutet das?

Ich habe es schon immer geliebt, Dinge für meine Kunden möglich zu machen. Die Form spielt dabei keine Rolle. Ob im Rahmen eines Vortrags, eines strategischen Projekts, eines Seminars oder eines Executive Coachings. Ich liebe es einfach. Es ist eine Art sportlicher Ehrgeiz, die Möglichkeit in einer Sache oder einem Menschen zu erkennen und zu beweisen, dass es möglich ist. Ich weiss noch, wie ein Kunde im Rahmen eines Change-Projekts einen neuen Prozessablauf mit Handbuch als Ergebnis wollte. Ich habe gespürt, dass dort viel mehr drin ist und dies als Ziel nicht angemessen ist. Gott sei Dank konnte ich den Geschäftsführer überzeugen. Am Ende sind 5 Millionen € reiner Gewinn pro Jahr herausgekommen. Wie schade wäre es gewesen, nur ein Handbuch in den Händen zu halten. Meine Erfahrung zeigt, dass in einer Situation häufig viel mehr drin ist, als die Menschen zunächst glauben. Meist aufgrund von Annahmen wegen limitierender Rahmenbedingungen. Aber wenn man diese Rahmenbedingungen verändern kann, dann sehen alle, dass eben doch viel mehr geht. Dann glauben die Mitarbeiter mehr und mehr daran und machen es möglich. Es sind die Mitarbeiter, die es möglich machen. Ich helfe nur dabei, ihr Bestes zum Vorschein zu bringen.

 

Warum sind Möglichmacher so wichtig für nachhaltigen Unternehmenserfolg?

Wenn ein Unternehmen klein ist und wachsen will, dann kommt es auf jeden an. Dann kann sich ein Unternehmen niemand leisten, der ein Unmöglichkeitsbeschreiber ist. Sie wissen schon, jemand, der immer sagt, dass etwas nicht geht. Dabei wissen wir doch alle, dass viele Wege nach Rom führen. Ein Unternehmen wächst nur dann, wenn eine kritische Masse der Angestellten zu Leistungsträgern wird und Dinge möglich macht. Aus genau diesem Grund investieren auch grosse Unternehmen so viel Zeit und Geld, um ihren Mitarbeitern einen unternehmerischen Mindset einzuverleiben. Das ist ein Grund warum ich oft gebucht werde. Unternehmen brauchen diesen Mindset, dieses Anpacken, diesen Willen, auch bei oder trotz nicht immer optimaler Rahmenbedingungen Dinge möglich zu machen, wie die Luft zum Atmen. Ohne Möglichmacher-Mindset kein Wachstum. So einfach ist das.

 

Sie sind erfolgreicher Keynote Speaker und Referent. Wer sind Ihre Zuhörer?

Unter den Zuhörern sind Mitarbeiter und Führungskräfte aller Unternehmensebenen und quer durch alle Funktionen. Dies macht auch Sinn. Denn ein Unternehmen lebt davon, dass Mitarbeiter überall anpacken. Möglichmacher kann eine Sekretärin sein, die ein Event organisieren muss. Möglichmacher kann ein Projekt-Sponsor sein, der eine Rahmenbedingung schaffen muss, damit das Projekt gelingen kann. Möglichmacher kann ein Mitarbeiter im Lager sein, der es trotz knapper Zeit noch schafft, ein Kundenpaket noch rasch fertig zu machen, bevor die Spedition die fertigen Pakete abholt. Und Möglichmacher kann jeder Verkäufer sein, der statt gierig auf die Provision zu schielen, dem Kunden wirklich gerne etwas ermöglichen möchte. Ich mag diesen Mix, ich kenne ihn aus eigener Erfahrung. Ich habe keine Berührungsängste. Ich kann mit allen Menschen aller Ebenen ankoppeln.

 

Was erwartet Ihre Zuhörer bei einem Ihrer Vorträge?

Ich möchte damit beginnen, was die Zuhörer nicht erwartet. Sie erwartet kein „Klugscheisser-Geschwätz“ von oben herab. Ich respektiere jeden Menschen. Da ich selbst Mitarbeiter und Berater in zahlreichen Funktionen war und dort auf meine Weise immer Dinge möglich gemacht habe, kann ich die Zuhörer sehr gut verstehen und ich denke, dass mich die Zuhörer für glaubwürdig halten. Ich kann verstehen, dass es nicht immer leicht ist, sich in den Rahmenbedingungen, die eben in einem Unternehmen oft da sind, zu motivieren, sein Bestes zu geben. Aber das nützt eben nichts. Die Menschen schneiden sich ins eigene Fleisch. Und ich mache ihnen bewusst, dass sie sich damit selbst bestrafen. Und ich habe noch niemand kennengelernt, der dies möchte. Also motiviere ich dazu, trotz aller Einschränkungen aufzustehen, seine Einstellung zu verändern und der beste Möglichmacher seines Lebens zu sein, der man sein kann. Und dies bringt reiche Früchte, sowohl beruflich wie privat. Garantiert. Gerne erzähle ich anschauliche Geschichten, die jeder versteht. Ich verblüffe mit Aussagen, die ganz bewusst eine Einstellung in Frage stellt, in Bewegung bringt. Humor spielt eine wichtige Rolle, aber letztlich möchte ich Menschen berühren, sich selbst einen Anstoss zu geben.

 

Sie haben oft Kunden, die in scheinbar unmöglichen Situationen feststecken. Welchen Tipp geben Sie diesen?

Ich würde diese Situationen nicht unmöglich nennen. Das erleben wir alle immer wieder in der ein oder anderen Form. Das gehört zu Unternehmen und das gehört ganz generell zum Leben dazu. Und genauso gehört dazu, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, in seinem Selbstvertrauen zu bleiben und den Kopf zu heben. Wenn ein Mensch persönlich feststeckt, dann kann er offensichtlich von etwas nicht lösen und das aus einer Helikopterperspektive betrachten. Gewinnen wir Abstand, finden wir einen Weg aus dem Dickicht. Genauso funktioniert es im Unternehmen, wenn ein Projekt feststeckt, dass der Projektmanager rausfindet warum und die Wahrheit mit den Optionen mit dem Sponsor in aller Offenheit besprechen kann. Wenn das Ziel wichtig genug ist, dann findet man einen Weg.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Sie möchten mehr über unseren Referenten erfahren? Hier finden Sie das Referentenprofil von Christian Mugrauer.