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Martin Limbeck

„Du musst erst schaufeln, dann scheffeln“ – Interview mit Martin Limbeck

Martin Limbeck macht klar: man muss erst investieren, dann bekommt man auch etwas zurück. Im Interview mit Athenas spricht er über seine Vorträge, Kundenakquisition und Hardselling.

Martin Limbeck ist Management- und Verkaufstrainer. Er ist Experte für Neukundenakquisition und Verkauf. In seinen Vorträgen spricht er Klartext – genau wie im exklusiven Interview mit Athenas.

 

Herr Limbeck, Sie sind Management- und Verkaufstrainer. Ihr Motto ist „erst schaufeln, dann scheffeln“ – wie kam es dazu?

Dazu kam es relativ einfach: Als ich mit 17 Jahren ein Highschool-Jahr in den USA absolvierte, fragte mich mein Kumpel Rich: „ Sag mal Martin, willst du auch im Winter Geld verdienen?“, da ich im Sommer immer den Rasen der Nachbarn gemäht habe. Ich sagte: „Klar!“, darauf er: “Ok, dann werde ich dich mal ins Schneeschaufel-Business einführen.“ Und so ging es los, wir suchten uns eine nette Nachbarschaft aus und ich stürmte natürlich direkt zu Tür. Rich sagte: „Stop, stop, stop, so geht das nicht. Du musst erst schaufeln, dann scheffeln.“ Erst investieren, dann bekommst du auch etwas zurück. Und so kam es zu diesem Motto, immer ganz oben einzusteigen.

 

Unter anderem sind Sie auf Neukundenakquisition und Kundenrückgewinnung spezialisiert. Haben Sie in diesem Bereich einen besonderen Tipp?

Bei der Neukundeakquise ist die Devise, immer die Treppe von oben nach unten zu kehren, nie anders herum. Oft wird nämlich sonst in Gremien entschieden, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Und denken Sie immer daran: Nicht den Termin habe ich schon! Gehen Sie mit Selbstbewusstsein und Siegeswillen ans Telefon, zum Netzwerken, auf die Messe, in die Kaltakquise – was auch immer zu Ihren Produkten und Dienstleistungen passt.

 

Einer Ihrer Vorträge trägt den Namen „Das neue Hardselling“. Worum geht es in dem Vortrag?

Anhauen, umhauen, abhauen. Kunden wurden im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch gezogen. Das war das alte Hardselling der 60er und 70er Jahre. Danach hieß es: „Der Kunde ist König.“. Der Kunde ist aber für mich nur König, wenn er sich auch wie einer verhält. Wir haben damals mehr Dienst geleistet, als auf Augenhöhe zu verkaufen.

Das neue Hardselling ist ein kundenorientiertes Verkaufen mit gleichzeitiger Abschlussorientierung, denn wenn ich beim Kunden zur Tür reinkomme, weiß er genau, dass ich nur ein Ziel habe: Ihm etwas zu verkaufen. Das tut der Kunde nur, wenn er mir vertraut und den Nutzen meiner Produkte und Dienstleistungen sieht.

 

Wann ist ein Vortrag für Sie persönlich erfolgreich?

Wenn ich danach happy bin. Denn der Redner weiß am besten, ob er das Publikum erreicht hat oder nicht.

 

Was können Ihre Zuhörer von einem Ihrer Vorträge erwarten?

Klartext. Klar und wahr bringe ich die Botschaft bei dem jeweiligen Vortrag so rüber, dass für jeden etwas dabei ist. Meine Vorträge bestehen immer aus eigenen Erfahrungen, Erlebnissen und Geschichten. Das, was ich vortrage, lebe ich auch.

 

Vielen Dank für das Gespräch!