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referentin kerstin hardt

„Hinter Deiner größten Angst stecken die schönsten Erlebnisse. Du findest erst heraus wie groß Dein Potenzial ist, wenn Du Gewohnheiten überwindest.“ – Interview mit Kerstin Hardt

Kerstin Hardt ist Sport- und Ernährungscoach und Motivatorin. Im exklusiven Interview mit Athenas spricht sie, über Ihren Lebensweg, darüber was Unternehmen von Sportmannschaften lernen können und warum sie das Tauchen so fasziniert. Lesen hier mehr über unsere Referentin und ihre Vorträge.

Frau Hardt, Sie haben Sportwissenschaft und Ernährung studiert und unzählige Weiterbildungen in diesem Bereich gemacht. Woher kommt Ihre Leidenschaft dafür?

Der Körper des Menschen hat mich schon als Kind fasziniert.
Als Teenager verschlang ich mit Leidenschaft jedes Buch über Ernährung.
Das ausschlaggebende Ereignis war allerdings 1999.
Bei einem Snowboardunfall zog ich mir einen schweren BSV in der Halswirbelsäule zu. Die Ärzte erklärten mich für sportuntauglich. Was für mich, mitten in meinem Sportstudium, einer Katastrophe glich.
Ich wusste schon damals eine Menge über die Selbstheilungskräfte des Körpers, aber ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass ich mich innerhalb von kürzester Zeit selbst heilen kann. Nach 4 Wochen war ich wieder voll belastbar.
Durch mentales Training und meiner eigenen selbst entwickelten Reha aus Übungen und der richtigen Ernährung.

Seit mehr als 20 Jahren coache ich Menschen und erlebe fast täglich, zu welchen positiven Veränderungen der Mensch im Stande ist, wenn er wieder im Einklang mit der Natur lebt.
Das motiviert enorm.

 

Nicht nur im Fernsehen sind Sie ein gern gesehener Gast, sondern waren auch schon in der 1. Fußball Bundesliga tätig. Was ist Ihr Geheimnis?

Authentizität und Erfahrung. Kein theoretisches bla bla…
Alles was ich propagiere, lebe ich selbst.
Ich liebe Sport und gesunde Ernährung, meditiere täglich und sorge für Balance in meinen Leben. Das spüren die Zuhörer!
Zudem lebe ich meine Berufung und habe großen Spaß daran, Menschen zu helfen ihr Potenzial zu leben.

 

Sie sind als Gesundheits- und Mentalcoach für Unternehmen tätig. Was unterscheidet diese von Sportmannschaften? Welche Gemeinsamkeiten gibt es?

Sportler wissen, dass nach jeder Trainingseinheit eine Regenerationsphase folgen muss. Macht der Sportler das nicht, kommt er ins Übertraining und der Trainingserfolg bleibt aus bzw. Verletzungen entstehen.
Im Unternehmen ist das leider noch nicht angekommen.
Nicht selten erlebe ich 90 Stunden Wochen bei Führungskräften, bis hin zur völligen Erschöpfung.
Die Balance aus Arbeit und Regenerationsphasen fehlt bei den meisten Unternehmen. Das machen Sportmannschaften besser.
Der Teamgedanke ist ebenfalls besser ausgeprägt bei den Sportlern. Man gewinnt und verliert zusammen. Im Unternehmen ist Druck und das Konkurrenzdenken allgegenwärtig.
Was beide gemeinsam haben, sind die Techniken, die angewendet werden müssen, um aus Mittelmaß Spitzenklasse zu machen.

 

In Ihrer Freizeit tauchen und filmen Sie gerne. Was fasziniert Sie daran?

Bei einem Tauchgang sieht man mehr Lebewesen als ein Menschen ein lebenlang an Land.
Die Unterwasserwelt ist für mich die pure Anbindung an die Natur.
Mit meinen Unterwasseraufnahmen probiere ich, das ein wenig einzufangen.

Mental hat mich das Tauchen alles gelehrt, was ich selbst in meinen Coachings, Vorträgen und Seminaren propagiere.
Hinter Deiner größten Angst stecken die schönsten Erlebnisse. Du findest erst heraus wie groß Dein Potenzial ist, wenn Du Gewohnheiten überwindest.
So durfte ich schon unter heftigsten Bedingungen, die gefährlichsten und zugleich schönsten Tauchgänge meines Lebens erleben.
Die Angst es lieber nicht zu tun und in meiner Komfortzone zu bleiben, ist auch für mich immer wieder eine Herausforderung.
Die Belohnung ist so groß, dass es sich lohnt über seine Komfortzone und Ängste hinauszuwachsen und mental daran zu arbeiten.

 

Worauf darf sich Ihr Publikum bei einem Ihrer Vorträge freuen?

Auf Geschichten aus 20 Jahren Erfahrung, die echt und authentisch sind.
Auf  „know-how“, das die Zuhörer fesselt und weit über das hinaus geht, was man als „normal“ bezeichnet. Witzig, authentisch, kein Hochglanz, kein Geschwafel.
Meine Vorträge hinterlassen einen bleibenden Eindruck, dass ist das Feedback meiner Zuhörer.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Hardt!