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Frank Solms Nebelung

„Zu den Grundregeln gehört, dass man ruhig und besonnen bleibt“ – Interview mit Frank Solms Nebelung

Frank Solms Nebelung ist Experte für Krisen- und Konfliktsituationen. Lesen Sie hier das exklusive Interview mit Athenas.

Herr Nebelung, Sie sind Experte für Krisen- und Konfliktsituationen. Können Sie ein Beispiel dafür nennen, wie eine Krise im Unternehmen entstehen kann?

Krisen können durch vielfältige Gründe entstehen. Einige Beispiele sind: Streit unter Partnern, feindliche Übernahmen oder das Unternehmen wird in den Medien für angebliche oder tatsächliche Vergehen scharf kritisiert. Ein herauszuhebendes Beispiel ist heutzutage natürlich der Shitstorm in den sozialen Medien.


Welche Rolle spielen die sozialen Medien in der heutigen Krisenkommunikation?

Sie spielen eine immer wichtiger werdende Doppelrolle. Zum einen nehmen die möglichen Angriffe durch „Wutbürger“ auf Facebook, Twitter oder in Blogs zu. An Bedeutung gewinnt aber beispielsweise auch der Dialog mit Verbrauchern, deren Fragen und Anliegen sich sehr schnell und in Echtzeit über die sozialen Medien beantworten lassen.


Angenommen, es kommt zum Shitstorm: was kann ein Unternehmen tun, um das Schlimmste zu vermeiden?

Leider gibt es hier keine allgemein gültigen Zaubermittel. Die mögliche Reaktion hängt immer stark von den Fakten ab. Zu den Grundregeln gehört aber, dass man ruhig und besonnen bleibt und die Menschen mit ihren Anliegen und Sorgen ernst nimmt. Das Stichwort ist: Kommunikation auf Augenhöhe. In den meisten Fällen sollte man zudem schnell dafür sorgen, dass kompetente und aussagefähige Personen auf Vorwürfe und Fragen in den sozialen Medien zeitnah reagieren können.


Was können Ihre Zuhörer von einem Ihrer Vorträge erwarten?

Die Vorträge sind unterhaltsam, kurzweilig und sie vermitteln Erlebnisse aus dem Alltag meines spannenden Tätigkeitsgebietes. Neben der Analyse bekannter Medienkrisen werden aber auch einige Grundregeln der Krisenkommunikation dargestellt. Zudem berichte ich von den dramatischen Veränderungen aus unserer Medienlandschaft, warum die Folgen uns alle sehr betreffen und wie man am besten damit umgeht.


Vielen Dank für das Gespräch!