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Ute Blindert

„Durch Netzwerken seine Träume verwirklichen“ – Interview mit Ute Blindert

Ute Blindert liefert Impulse zu den Themen Karriere, Netzwerken und Recruiting. Im Interview mit Athenas spricht sie über die Arbeitswelt der Zukunft und Herausforderungen im Alltag.

Ute Blindert fordert Ihre Zuhörer auf die Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen! Im exklusiven Interview mit Athenas spricht sie über Entwicklung, Netzwerken und ihr neuestes Buch „Per Netzwerk zum Job“.

 

Frau Blindert, Sie halten Vorträge über die Themen Entwicklung und Erfolg. Gibt es besondere Grundvoraussetzungen für Entwicklung?

Neulich habe ich mir ein Video bei YouTube angeschaut mit dem Titel „Bist du ein Warmduscher?“ Es ging um die Frage, ob man bereits ist, seine Komfortzone zu verlassen. Die meisten von uns haben es ja am liebsten schön warm und kuschelig – komfortabel eben. Es sich da mal unbequem zu machen und sei es nur durch eine kalte Dusche, ist zumindest ein erster Schritt! So ein erster Schritt setzt dann eine ganze Menge in Bewegung.

Kurz gesagt, für mich gehört Neugierde, Offenheit und vor allem auch das Tun, also auch Lernen, Forschen, Recherchieren, zu den Grundvoraussetzungen von Entwicklung. Einige Unternehmen schaffen zum Beispiel Räume dafür, konkrete Ort oder auch Zeiten, in denen sich neue Ideen und Gedanken entwickeln dürfen.

Oft erlebt es aber leider auch, dass Menschen ab Mitte 40 den Glaubenssatz verinnerlicht haben: „Dafür bin ich zu alt!“ Dabei haben wir dann eventuell erst die Hälfte unseres Lebens hinter uns.

 

Sie haben letztes Jahr das Buch „Per Netzwerk zum Job“ veröffentlicht. Worum geht es in dem Buch?

In dem Buch „Per Netzwerk zum Job“ aus dem Campus Verlag geht es ganz konkret um die Möglichkeit, durch Netzwerken seine Träume zu verwirklichen, nämlich den Traumjob zu finden. Ich zeige auf, dass bereits Berufseinsteiger ein Netzwerk besitzen und zeige, wie sie dieses erweitern und nutzen können. Dabei geht es um Online-Berufsnetzwerke wie Xing und LinkedIn, aber auch um all die Netzwerke und das Netzwerken im richtigen Leben. Ich zeige außerdem, was sich mit Facebook, Twitter und anderen Social Media Kanäle fürs Selbstmarketing erreichen lässt. Das Buch ist keine Theorie, sondern ich zeige sehr konkret auf, wie Personalverantwortliche in Unternehmen Netzwerke zur Kandidatensuche verwenden. Was mich besonders freut: Ich konnte auch zeigen, wie clever manche Bewerber bei ihrer Jobsuche per Netzwerk vorgegangen sind und tatsächlich tolle Jobs gefunden haben.

 

Sie sind begeisterte Schwimmerin. Was können Unternehmer vom Schwimmen lernen?

Vielleicht nicht vom Schwimmen an sich, obwohl man definitiv Ausdauer lernt. Ich benutze mein Schwimmen wie eine Metapher: Ich setze mir zum Beispiel immer neue Ziele – von 2500 m auf 5000 m war lange mein Ziel. Erreicht. Dann wollte ich die Rollwende lernen und entdeckte, dass da ganz schön viel unternehmerisches Handeln drin steckt: Verlassen der Komfortzone, neue Glaubenssätze finden, sich Beratung holen, gute Lehrer finden, nicht aufgeben, Gelassenheit. Andere finden das beim Marathon-Laufen, bei mir ist es das Schwimmen.

 

Die Arbeitswelt der Zukunft ist ein zentrales Thema in Ihren Vorträgen. Können Sie einen Ausblick geben, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird?

Es werden rasante Änderungen in verschiedenen Branchen auf uns zukommen. Nehmen wir einmal die Finanzbranche – hier wird kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. Einfach, weil sich so viele Prozesse automatisieren lassen. Da werden viele Jobs wegfallen. Von diesem Wegbrechen sind zum Beispiel Journalisten heute schon vielfach betroffen. Aber auch die Logistik, die Automobilbranche steht vor riesigen Herausforderungen. Auch im Bereich Jobsuche und Recruiting wird sich viel ändern – nehmen wir allein die Möglichkeiten, die sich durch Big Data ergeben. Meiner Meinung nach stecken da auch richtig viele Chancen drin, wenn wir uns erlauben, die Vorteile wirklich zu sehen und konsequent anzuwenden.

 

Sie geben Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen unter anderem in Vorträgen weiter. An wen richten sich Ihre Vorträge?

Ich sage es mal pauschal: an alle! Denn einem Vortragenden sollte es gelingen, sich immer auf sein Publikum einzustellen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Haben Sie Interesse an einem Vortrag unserer Referentin? Hier geht es zum Referentenprofil von Ute Blindert.